Die Schritte, die unternommen werden müssen, um ein Unternehmen aufzulösen

Wenn ein Unternehmen sein Geschäft aufgibt, muss es mehr tun, als nur seine Türen zu schließen. Es gibt verschiedene rechtliche und geschäftliche Verpflichtungen, die er erfüllen muss, bevor er endgültig aufhört. Erst nachdem ein Unternehmen die Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Gläubigern geschlossen hat, kann es über verbleibende Vermögenswerte verfügen.

Abwickeln

Wenn sich ein Unternehmen entscheidet, sein Geschäft aufzugeben, wird einer der ersten Schritte in diesem Prozess als Abwicklung bezeichnet. Während des Abwicklungsprozesses erledigt das Unternehmen alle ausstehenden Geschäfte, z. B. die Erfüllung von Verträgen mit Kunden und Lieferanten und die Behandlung von Fragen der Mitarbeiterbeziehungen, die sich bei der Schließung des Geschäfts ergeben könnten.

Liquidation

Wenn das Unternehmen den Großteil seiner Geschäfte abgewickelt hat, muss es so viele Vermögenswerte wie möglich liquidieren. Die Liquidation beginnt teilweise während der Abbauphase, da das Unternehmen seinen Bestand normalerweise über eine Art Verkaufsvorgang verkauft. Sobald das Unternehmen seine Türen für Kunden geschlossen hat, wird es den Rest seines Vermögens wie Geräte, Gebäude und Land verkaufen wollen.

Rückzahlung der Gläubiger

Mit den verbleibenden Barmitteln aus Unternehmensgewinnen und dem Liquidationserlös müssen die Geschäftsinhaber die ausstehenden Schulden abbezahlen. Dies kann Zahlungen an Lieferanten oder Gläubiger beinhalten. Wenn der Grund für das Ausscheiden des Unternehmens darin liegt, dass es nicht in der Lage war, seine gesamten Schulden zu begleichen, ist möglicherweise nicht genügend Geld vorhanden, um alle Gläubiger zurückzuzahlen. In diesem Fall werden die Gläubiger entsprechend ihrer Nachrangigkeit zurückgezahlt, wobei die meisten nachrangigen Verbindlichkeiten zuletzt zurückgezahlt werden.

Verteilung der verbleibenden Vermögenswerte

Falls nach der Rückzahlung aller Gläubiger noch Geld übrig ist, wird das Unternehmen den Restbetrag an die Eigentümer ausschütten. Der Betrag, der jedem Eigentümer zugeteilt wird, hängt entweder von seinem Anteil am Unternehmenseigentum oder von einer gültigen, vorher vereinbarten Vereinbarung zwischen den Eigentümern ab. Bleibt die Schuld nach Auflösung der Gesellschaft bestehen, so haften die Eigentümer ebenfalls entsprechend ihrem Eigentum oder gemäß einer gültigen Vereinbarung.