Schritte zum Erstellen eines Solaris-Servers

Um in einer zunehmend online orientierten Welt Geschäfte zu machen, ist häufig ein Remote-Zugriff auf Geschäftsdaten in einer schnellen und sicheren Umgebung erforderlich. Ein auf Oracle Solaris 11 basierender Solaris-Server hilft Ihnen, ein sicheres Zuhause für Ihre Daten zu erstellen, indem Sie ein zuverlässiges UNIX-basiertes Betriebssystem verwenden. Der Aufbau eines Solaris-Servers unterscheidet sich kaum von dem Aufbau anderer Server in Unternehmensqualität. Die neue Cloud-Fähigkeit von Solaris 11 macht es jedoch immer wichtiger, dass der Build auf einem soliden Hardwarefundament basiert, wodurch die Möglichkeiten von Solaris voll genutzt werden können.

Vorbereitungen für den Hardware-Build

Für den Oracle Solaris-Server ist keine Hardware der Spitzenklasse erforderlich, aber nicht jedes System ist mit einer Solaris-Installation kompatibel. Bevor Sie ein System auswählen, auf dem die Software installiert werden soll, müssen Sie sicherstellen, dass die verwendeten Teile kompatibel sind. Oracle stellt auf seiner Website eine Liste mit Hardware-Kompatibilitäten zur Verfügung, in der sowohl auf dem Markt verfügbare vollständige Computersysteme zur einfachen Installation des Betriebssystems Solaris 11 als auch einzelne Komponenten aufgelistet sind, die zur Erstellung eines maßgeschneiderten Solaris-Servers geeignet sind. Bevor Sie den Server erstellen, ist es wichtig, die verwendete Hardware anhand der Kompatibilitätsliste zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die mit der Serversoftware verfügbaren Treiber die Hardware ausführen können und dass die Hardware über die erforderliche Leistung verfügt, um die Serversoftware ausreichend auszuführen.

Server aufbauen

Die Hardwareanforderungen für einen Solaris-Server unterscheiden sich kaum von den meisten Business-Tier-PCs. Die Basisarchitektur sollte auf Sparc- oder x86-Basis mit einer 64-Bit-CPU basieren, um die erweiterten 64-Bit-Funktionen der Serversoftware zu unterstützen. Es werden mindestens 1 GB RAM benötigt, obwohl mehr installierter RAM die gleichzeitige Ausführung von mehr Software-Apps auf dem Server ermöglicht. Das automatisierte Server-Installationsprogramm benötigt 2, 5 GB freien Festplattenspeicher, Oracle empfiehlt jedoch 13 GB freien Speicherplatz, um während des Installationsvorgangs Add-Ons hinzufügen zu können. Die Servergeschwindigkeit hängt weitgehend von der Geschwindigkeit der Komponenten ab, die beim Server-Build verwendet werden. RAM mit niedriger Latenz und hohe Rotationsgeschwindigkeiten in jedem angeschlossenen Systemspeicher ermöglichen einen reibungsloseren Betrieb des verwendeten Systems. Für die Ausführung mehrerer Anwendungen kann eine Multicore-CPU auch die Servergeschwindigkeit erhöhen.

Oracle Solaris 11 installieren

Oracle Solaris 11 wird in verschiedenen Installationspaketen veröffentlicht. Für die Serverinstallation steht eine automatisierte Freisprecheinrichtung zur Verfügung, die mit kompatibler Solaris-Hardware für eine schnelle Installation verwendet werden kann. Die Solaris-Serversoftware befindet sich auf einem optischen Datenträger, der vom CD / DVD-ROM-Laufwerk Ihres Systems gebootet werden kann. Nach dem Start der Software führt Sie ein grafisches Installationsprogramm durch den Installationsprozess, wobei alle Gerätetreiber und Serversoftware installiert werden. Während des Installationsvorgangs sind möglicherweise mehrere Systemneustarts erforderlich. Danach steht die Serversoftware sofort zur Verfügung.

Solaris Server-Konfiguration

Sobald der Server auf der Serverhardware installiert ist, muss die Software für die Verwendung konfiguriert werden. Das System wird mit dem Administratorbenutzerkonto gestartet, das während des Installationsvorgangs erstellt wurde. Dadurch erhält der Erstbenutzer vollen Zugriff auf die Konfigurationsoptionen des Servers. Dieser Zugriff sollte verwendet werden, um den Netzwerkstatus des Servers zu konfigurieren, der ihn über alle angeschlossenen Netzwerke zugänglich macht. Der Server wurde in einem gesicherten Zustand mit den meisten Netzwerkdiensten im Listen-Only-Modus installiert, um das Eindringen in ein angeschlossenes Netzwerk zu vermeiden. Als Administrator können Sie den Server für die Verwendung im Netzwerk anpassen, indem Sie das Netzwerkkonfigurationsprofil des Servers einrichten, einschließlich der Auswahl des Netzwerks, an das der Server angeschlossen ist. Sobald der Server ordnungsgemäß vernetzt ist, können zusätzliche Benutzerkonten für die Verwendung mit Grenzwerten erstellt werden, die den vollständigen Zugriff auf die Administratorkonten verhindern. Nach der Einrichtung der Konten ist der Server einsatzbereit und über das Netzwerk vollständig erreichbar.