Statistische Techniken für die Personalplanung

Statistische Verfahren unterstützen Kleinunternehmer dabei, Daten zu messen, Beziehungen zu definieren und langfristige Trends zu identifizieren. Jede dieser Aufgaben ist für die Beurteilung der aktuellen Personalsituation und für die Erstellung jährlicher Prognosepläne von entscheidender Bedeutung. Da sich die Bewertungen und Prognosemethoden in der Regel sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite der Personalplanung konzentrieren, werden die Ergebnisse einer Reihe statistischer Verfahren normalerweise kombiniert, um genaue Pläne zu erstellen.

Quantitative vs. qualitative Bewertungen

Statistische Techniken konzentrieren sich auf die quantitative Seite der Personalplanung. Techniken wie Verhältnis- und Prozentsatzberechnungen werden in der Regel verwendet, um Antworten auf die Frage zu geben, "was" und nicht "wie". Zum Beispiel liefern statistische Verfahren Informationen zur Verfügbarkeit des Personals, zu aktuellen und zukünftigen Bedarfen und zu den Kosten, sie sind jedoch nicht effektiv bei der Beurteilung, wie eine Aufgabe oder ein Ziel zu erreichen ist. Aus diesem Grund werden statistische Techniken am häufigsten als erster Schritt bei der Entwicklung von Personalplänen eingesetzt.

Statistische Trendanalyse

Bei einer statistischen Trendanalyse wird bei der Bewertung von Angebot und Nachfrage eine Metrik verwendet, die als operationeller Index bezeichnet wird. Diese Technik setzt voraus, dass Trends und Kennzahlen der Vergangenheit stabil sind und als solche verwendet werden können, um zukünftige Trends vorherzusagen. Verhältnisse, die durchschnittliche Betriebsdauer, jährliche Fluktuationsraten und Erträge aus einer bestimmten Einstellungsquelle für die letzten drei bis fünf Jahre berechnen, können beispielsweise einem Kleinunternehmer helfen, den Einstellungsbedarf für das kommende Jahr zu ermitteln und die beste Stelle für die Vermittlung von Arbeitsplätzen zu bestimmen Anfragen im kommenden Jahr.

Verhältnis Analyse

In neuen Unternehmen, z. B. mit weniger als fünf Jahren gespeicherter Daten, wird bei der Entwicklung von Jahresarbeitsplänen häufig eine statistische Methode verwendet, die als Verhältnisanalyse bezeichnet wird. Industriestandards oder Informationen, die aus der Beobachtung des Wettbewerbs gewonnen werden, werden zur Grundlage für die Ermittlung von Determinanten, die als ursächliche Faktoren zur Vorhersage des zukünftigen Personalbedarfs bekannt sind. Jeder ursächliche Faktor ist eine Situation oder ein Ereignis, z. B. Umsatzvolumen, das die Arbeitskräftepläne direkt beeinflusst. Ein Unternehmen kann beispielsweise aus der Beobachtung des Wettbewerbs heraus feststellen, dass es für jeden zu verkaufenden Warenwert von 50.000 US-Dollar ein Verhältnis von 1: 5 oder einen Mitarbeiter benötigt. Wenn Sie dieses Verhältnis auf eine jährliche Umsatzprognose anwenden, erfahren Sie, wie viele Vertriebsmitarbeiter das Unternehmen benötigt.

Kostenplanung für die Personalplanung

Bei der Personalplanung werden auch die Einstellungs- und Schulungskosten bewertet. Hier sind statistische Techniken unerlässlich, um ein realistisches Budget für Einstellungen und Schulungen zu erstellen. Mietkostenberechnungen umfassen häufig Kosten pro Miete, Time-to-Fill- und Umsatzkosten sowie die Renditequote. Die Wirksamkeit von Schulungs- und Entwicklungsprogrammen für Mitarbeiter wird häufig geschätzt, indem die jährlichen Kosten für die Schulung jedes einzelnen Mitarbeiters und die Stunden, die jeder Mitarbeiter für die Schulung aufgewendet hat, ermittelt werden. Anschließend werden die Ergebnisse mit dem Prozentsatz der erreichten oder überschrittenen Leistungsziele sowie dem Prozentsatz aller Beschäftigten verglichen innerhalb eines bestimmten Leistungsbereichs liegen.