Die Beziehung zwischen Systemtheorie und Mitarbeiterbeziehungen

Die Systemtheorie ist ein alternativer Ansatz, um Organisationen zu verstehen, zu verwalten und zu planen. Employee Relations ist eine Personaldisziplin, die darauf abzielt, die Bindung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu stärken. Die Systemtheorie kann eine neue Perspektive für die Herangehensweise an Initiativen zur Mitarbeiterbeziehung bieten, die es den Managern ermöglicht, die Bedeutung und Position ihrer Angestellten als wichtiges System in der Organisation zu verstehen, anstatt Mitarbeiter als Kosten durch die Buchhaltung zu betrachten.

Systemtheorie

Die Systemtheorie ist weniger eine Managementmethode, da sie eine Methode ist, um Organisationen zu analysieren und darüber nachzudenken. Sie setzt die Prämisse voraus, dass Organisationen, wie lebende Organismen, aus zahlreichen Teilsystemen bestehen, die in Harmonie zusammenarbeiten müssen, damit das größere System erfolgreich sein kann. Die Systemtheorie besagt, dass organisatorischer Erfolg auf Synergien, Wechselbeziehungen und wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Teilsystemen beruht. Als wohl wertvollster Bestandteil eines Unternehmens bilden die Mitarbeiter verschiedene wichtige Subsysteme innerhalb einer Organisation. Abteilungen, Arbeitsgruppen, Geschäftsbereiche, Einrichtungen und einzelne Mitarbeiter können als Komponentensysteme der Organisationen betrachtet werden.

Arbeitnehmerbeziehungen

Mitarbeiterbeziehungen umfassen eine Reihe von Ideen, Praktiken und Richtlinien. Bei den Mitarbeiterbeziehungen geht es im Wesentlichen darum, eine kollaborative Gruppendynamik am Arbeitsplatz zu schaffen, und nicht die Mentalität „wir gegen sie“, bei der sich die Mitarbeiter irgendwie von den Managern und den Unternehmen, für die sie arbeiten, fühlen. Zu den Mitarbeiterbeziehungen zählen Entschädigungsentscheidungen wie Gehaltserhöhungen, Beförderungen und Boni sowie das Arbeitsumfeld, die Unternehmenskultur und Programme zur Mitarbeiterentwicklung, beispielsweise die Erstattung von Studiengebühren. Die Anerkennung der Leistungen und Beiträge der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Bestandteil der Mitarbeiterbeziehungen, ebenso wie die Anforderungen des privaten und familiären Lebens der Mitarbeiter.

Interdependenz

Interdependenz und Wechselbeziehungen sind ein großer Teil der Systemtheorie. Da die Menschheit grundsätzlich sozial ausgerichtet ist, lässt sich das Konzept der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen Angestellten und Gruppen leicht in einen systemtheoretischen Rahmen übersetzen. Die Mitarbeiter sind aufeinander angewiesen, auf Manager und die Unternehmen, für die sie tätig sind, um Beratung, Schulung und Unterstützung bei der Arbeit zu bieten. Ein Unternehmen, das Wert auf positive Mitarbeiterbeziehungen legt, wird wahrscheinlich eine Unternehmenskultur pflegen, in der die Mitarbeiter offen Fragen stellen und sich von Führungskräften und Mitarbeitern beraten lassen können, um die gegenseitige Abhängigkeit von Abteilungen, Arbeitsgruppen und Einzelpersonen zu stärken und zu erleichtern.

Synergie

Synergie ist ein weiterer Hauptbestandteil der Systemtheorie. Die Schaffung einer Arbeitsplatzumgebung, die zu synergetischem Denken und Handeln anregt, ist ein großer Teil der Mitarbeiterbeziehungen. Vereinfacht ausgedrückt bezieht sich Synergie auf die kombinierte Leistung, die sich aus zwei oder mehr Personen ergibt, die zusammenarbeiten. Unternehmen, die den Beziehungen zu den Mitarbeitern wenig Aufmerksamkeit schenken, können eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle Mitarbeiter für sich selbst interessieren, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Unternehmen mit starken Beziehungen zu ihren Mitarbeitern können Atmosphären aus Kreativität und Innovation schaffen und Anreize auf verschiedenen Ebenen des Unternehmens ermutigen, zusammenzuarbeiten, um neue Ideen zu entwickeln und neue Initiativen voranzutreiben.

Kontingenztheorie

Die Kontingenztheorie, ein integraler Bestandteil der Systemtheorie, legt die Prämisse vor, dass die ideale Struktur und Form eines Systems von der Dynamik seiner internen Subsysteme abhängt. Die Organisationsstruktur kann weitreichende Auswirkungen auf die Beziehungen der Unternehmen zu ihren Mitarbeitern haben, wodurch die Notfalltheorie für die Mitarbeiterbeziehungen von großer Bedeutung ist. Keine einzelne Organisationsstruktur ist von Natur aus besser als eine andere. Vielmehr hängt die beste Struktur für verschiedene Unternehmen in hohem Maße von der Persönlichkeit ihrer Eigentümer, Manager und Mitarbeiter ab. Eine flachere Organisationsstruktur mit weniger Aufsicht kann beispielsweise die Beziehung eines Unternehmens zu Mitarbeitern in höchst kreativen Rollen verbessern.