Empfehlungen der OSHA für die Rotationsschichtarbeit

Auf Baustellen wird häufig ein Schild angebracht, das die Anzahl der Tage angibt, an denen die Baustelle unfallfrei war. Dieses Zeichen ist weitgehend auf ein Gesetz zurückzuführen, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlassen wurde. Das Gesetz über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz von 1970 (OSHA) wurde verabschiedet, um Normen und Richtlinien für die Arbeitssicherheit vorzulegen. Das Gesetz schützt alle Arten von Arbeitnehmern, nicht nur Arbeitnehmer in potenziell riskanten Berufen wie Bauarbeiter. Die Rotationsschichtarbeit stellt zwar ihre eigenen Herausforderungen dar, wird jedoch derzeit von der OSHA nicht reguliert. Das Arbeitsministerium macht jedoch Vorschläge, wie Sie die Auswirkungen der rotierenden Schichtarbeit in Ihrem kleinen Unternehmen bewältigen können.

Ungewöhnliche oder erweiterte Schichten

Die OSHA geht davon aus, dass eine normale Arbeitsschicht an fünf Tagen der Woche einen Zeitraum von nicht mehr als acht aufeinander folgenden Stunden mit mindestens acht Stunden Ruhezeit zwischen den Schichten aushält. Schichten, die länger dauern, weniger Ruhezeiten haben oder mehr als fünf Schichten pro Woche abdecken, gelten laut OSHA als verlängerte oder ungewöhnliche Schicht. Rotierende Schichten fallen unter OSHA in diese Kategorie. Die OSHA regelt derzeit keine ausgedehnten oder ungewöhnlichen Arbeitsschichten, und die Anzahl der Stunden, die ein Mitarbeiter arbeiten kann, ist nicht begrenzt.

Auswirkungen ungewöhnlicher oder ausgedehnter Schichten

Ungewöhnliche oder ausgedehnte Schichten können normale Ruhezeiten unterbrechen, was zu einer Ermüdung des Arbeiters führt. Verlängerte Ermüdungsphasen können körperliche Manifestationen wie Kopfschmerzen, Konzentrationsunfähigkeit oder unterdrücktes Immunsystem haben. Darüber hinaus erhöht Ermüdung das Risiko von Unfällen oder anderen Problemen am Arbeitsplatz.

Empfehlungen des Arbeitsministeriums

Obwohl die Anzahl der Arbeitsstunden eines Mitarbeiters nicht reguliert ist, hat das Arbeitsministerium festgestellt, dass die Arbeitszeiten ein Problem darstellen. Dementsprechend hat die Agentur Empfehlungen für die Schichtarbeit entwickelt. Es legt nahe, dass Manager versuchen, die Planung ungewöhnlicher oder verlängerter Schichten für ihre Mitarbeiter so weit wie möglich zu begrenzen. Um die durch ungewöhnliche Verschiebungen auftretenden Probleme zu bekämpfen, schlägt die Arbeitsabteilung vor, dass die Manager zusätzliche Pausen einlegen und die Arbeitnehmer überprüfen und bewerten, um festzustellen, ob sie arbeiten können.

Beschwerden

Wenn Sie im Schichtdienst arbeiten und sich auf Ihre Lebensqualität oder Produktivität am Arbeitsplatz auswirken, sollten Sie zuerst Ihren Arbeitgeber ansprechen, um Ihre Bedenken hinsichtlich Ihres Zeitplans zu besprechen. Wenn Ihre Bedenken nicht angesprochen werden, können Sie sich an ein OSHA-Büro in der Arbeitsabteilung wenden, um Ihre Probleme zu besprechen und die geeignete Vorgehensweise festzulegen. Da die Arbeitszeiten nicht von der OSHA geregelt werden, können Sie wahrscheinlich keine formelle Beschwerde bei der Arbeitsabteilung einreichen.