So testen Sie, ob ein Router überlastet ist

Router-Überlastungen manifestieren sich normalerweise in Form langsamer Internetverbindungen und Downloads, die Ihre gesamte Internetverbindung und nicht bestimmte Websites betreffen. Eine langsame Leistung kann jedoch auch durch viele andere Arten von Hardware-, Software- und Verbindungsproblemen verursacht werden, was es schwierig macht, eine genaue Diagnose zu erhalten. Je konsistenter die Leistungseinbußen über verschiedene Netzwerkgeräte, Websites und Arten von Internetaktivitäten hinweg sind, desto wahrscheinlicher ist die Überlastung des Routers die Ursache.

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Öffnen Sie eine neue Browsersitzung und führen Sie einige Aktivitäten mit geringer Bandbreite aus, z. B. den Besuch der Startseite einer Website. Besuchen Sie jeweils eine Seite, anstatt mehrere Registerkarten auszuführen. Führen Sie dies nacheinander für jeden Computer oder jedes andere an Ihr Heimnetzwerk angeschlossene Gerät aus. Wenn Sie an irgendeinem Punkt auf Leistungsprobleme stoßen, haben Sie wahrscheinlich ein anderes Problem als die Routerüberlastung, da der Router mit diesem Arbeitsvolumen problemlos umgehen sollte.

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Führen Sie als Nächstes eine Aktivität mit hoher Bandbreite aus, z. B. Herunterladen einer großen Datei, Laden mehrerer Registerkarten oder Spielen eines Online-Spiels wie "Second Life" oder "World of Warcraft". Führen Sie dies für jedes Gerät in Ihrem Netzwerk einzeln durch. Wenn zeitweise unterbrochene Verbindungen oder unterbrochene Downloads auftreten, insbesondere wenn dies auf verschiedenen Geräten auftritt, kann dies auf eine Überlastung des Routers hindeuten.

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Bestimmen Sie, ob das Leistungsproblem nur dann auftritt, wenn Sie das Internet gleichzeitig mit einer bestimmten Kombination von Geräten in Ihrem Heimnetzwerk verwenden oder wenn es zu einer Kombination von gleichzeitiger Verwendung von Geräten kommt. Verwenden Sie für diesen Test das Internet wie gewohnt, anstatt die Nutzung auf eine Aktivität mit geringer Bandbreite zu beschränken. Routerüberlastung führt zu einer langsamen Leistung bei einer beliebigen Kombination von Geräten, wohingegen Leistungsprobleme, die nur bei einer bestimmten Kombination von Geräten auftreten, auf ein anderes Problem hinweisen, entweder bei einem dieser Geräte oder bei der Verbindung zum Router. Wenn Sie nur ein Gerät mit Ihrem Heimnetzwerk verbunden haben, überspringen Sie diesen Schritt.

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Überprüfen Sie die Firewall-Einstellungen Ihres Routers, um festzustellen, ob diese einen Leistungsengpass verursachen. Sie können diese Einstellungen über die Bedienfeldsoftware des Routers auf Ihrem Computer überprüfen. Üblicherweise geben Sie die IP-Adresse „192.168.1.1“ (ohne Anführungszeichen) in die Adressleiste Ihres Browsers ein. Wenn dies nicht funktioniert, überprüfen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Routers. Wenn Sie nicht genug über Firewall-Einstellungen wissen, um sie sachkundig zu überprüfen, deaktivieren Sie einfach die Router-Firewall vollständig und prüfen Sie, ob dadurch das Leistungsproblem behoben wird. In diesem Fall können Sie sich an einen Techniker, einen Geek-Freund oder das Benutzerhandbuch wenden, um herauszufinden, welche Einstellungen Sie zum Ausführen der Firewall ändern müssen, ohne den Router zu überlasten.

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Vergleichen Sie die Performance-Geschwindigkeiten zwischen der normalen Internetnutzung und dem Peer-to-Peer-Filesharing. Die regelmäßige Nutzung des Internets umfasst universelle Aktivitäten wie das Besuchen von Websites und das Senden von E-Mails, bei denen Sie normalerweise mit zentralen Webservern interagieren. Im Gegensatz dazu kann Peer-to-Peer-Dateifreigabe die CPU eines Routers sogar bei relativ geringer Bandbreitennutzung überlasten, da der Router Informationen verarbeiten muss, die aus vielen verschiedenen Netzwerken stammen. Diese Einschränkung betrifft nur billige oder ältere Router mit begrenzter CPU-Kapazität. Wenn Sie kein Filesharing betreiben, überspringen Sie diesen Schritt, da dies keine Ursache für Routerüberlastung sein kann.

Tipps

  • Viele Heim-Gateways kombinieren die Funktionen eines Routers, eines Modems, eines drahtlosen Zugangspunkts und eines Netzwerk-Switches zu einer einzigen Hardware. In diesem Artikel wird der Begriff "Router" verwendet. Wenn Sie beispielsweise über ein separates Modem verfügen, müssen Sie möglicherweise auch diese Tests wiederholen.
  • Wenn keiner dieser Schritte auf eine Überlastung des Routers hindeutet, liegt möglicherweise ein anderes Problem vor, z. B. eine Malware- oder Virusinfektion oder ein Hardwarefehler.